IRE begrüßt neues Mitglied: Modea d.o.o.

16. April 2026

Innovatives Unternehmen mit europäischem Fokus tritt dem IRE bei


>>> Informationen zum Unternehmen


Gunja. Das Unternehmen Modea wurde im Dezember 2011 in Gunja, Kroatien, gegründet und wird seit dem ersten Tag von einer klaren Vision geleitet: Die höchsten Standards in der Möbelindustrie zu etablieren und nachhaltig zu fördern. Was als wegweisendes Einzelhandelsunternehmen mit Fokus auf den Export in die Märkte der Europäischen Union begann, entwickelte sich rasch zu weit mehr als nur einem Geschäft.


Resilienz als Grundlage für Wachstum bedeutet für Modea, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Das Unternehmen setzt ein ideales Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Nearshoring, indem es die gegebenen Verbindungen zwischen Gunja und dem Distrikt Brčko (Bosnien-Herzegowina) stärkt, wo 2014 offiziell eine Produktionsstätte eröffnet und die Modea d.o.o. Brčko gegründet wurde. Dieser Schritt stellt ein hervorragendes Beispiel für grenzüberschreitende Kooperation in der Region dar.


Obwohl das Unternehmen zunächst auf den Export für Kunden in Deutschland und im restlichen EU-Raum ausgerichtet war, führte die Beobachtung des heimischen Marktes zur Erkenntnis, dem starken Wunsches der Kunden in Bosnien und Herzegowina, ihre Wohnräume aufzuwerten, nachzukommen.


Das erfolgreiche Team besteht aus 65 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Modea konzentriert sich auf gesellschaftlicher Verantwortung durch kontinuierliche Investitionen in Wissen und Arbeitsbedingungen, grüne Energie und Ökologie, digitale Transformation sowie infrastrukturelle Expansion.


IRE-Vorsitzender Franz Schausberger gratuliert Herrn Almir Džamalija, CEO und Eigentümer der Modea d.o.o. (Foto), zu diesem erfolgreichen Beispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Westbalkan und freut sich auf eine fruchtbare Kooperation zur Stärkung der Beziehungen zwischen der wichtigen Region des Westbalkans und der Europäischen Union.


Das IRE-Netzwerk besteht aus 180 Mitgliedern – Städte, Regionen, Institutionen und Unternehmen – aus über 25 Ländern und erstreckt sich von Litauen bis Albanien sowie von Spanien bis Georgien. Das 2004 gegründete Salzburger Institut der Regionen Europas (IRE) unterstützt grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die europäische Erweiterung und den Wissenstransfer innerhalb Europas.


von Stefan Haböck 16. April 2026
Die Salzburger Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler besuchte das Institut der Regionen Europas (IRE) zu einem Austausch über regionale und europäische Themen Salzburg. Einig waren sich Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler und IRE-Vorsitzender Franz Schausberger, dass die demographische Entwicklung in Europa eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft ist. Seien es der Rückgang der Geburtenrate, eine - zum Glück - immer älter werdende Bevölkerung oder Zunahme der Bedeutung von Pflege, haben massive Auswirkungen auf Medizin, Wirtschaft, Soziales, also auf alle Bereiche der Gesellschaft. Als Obfrau des Seniorenbundes Salzburg setzt sich Andrea Eder-Gitschthaler auf regionaler Ebene mit allen Themen, die aktives Leben der Generation 50+ betrifft, intensiv auseinander. Sie engagiert sich auch als Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für das Thema Altern in Würde und gegen Diskriminierung älterer Bürgerinnen und Bürger. Der 22. Salzburg Europe Summit widmet sich am Sonntag, 27. September 2026 im Salzburg Congress dem Thema "Demographischer Wandel" und diskutiert in einer Expertenrunde zu "Stirbt Europa aus?". >>> Informationen Andrea Eder-Gitschthaler
von Stefan Haböck 14. April 2026
Das Salzburger Institut der Regionen Europas (IRE) lädt herzlich ein zum 22. Salzburg Europe Summit: 27. - 29.9.2026 Salzburg. Der traditionelle europäische Kongress mit über 50 Sprecherinnen und Sprecher aus ganz Europa, findet dieses Jahr vom 27. bis 29. September 2026 im Salzburg Congress statt und widmet sich in hochrangig besetzten Sessions dem Generalthema "Europa - noch ein souveräner Global Player?". Die Panels und Gespräche behandeln Themen wie Europa als Global Player, Europa im Spannungsfeld zwischen Trump und China, die Zukunft der EU-Erweiterung, Europas Infrastruktur als Ziel des hybriden Krieges, die Herausforderungen des Demographischen Wandels, Frage der Werte in Wirtschaft und Politik sowie Demokratie und Freiheit als - nicht mehr selbstverständliche - Grundpfeiler. Unter den bisher zugesagten Sprecherinnen und Sprecher aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Diplomatie - befinden sich ua.: Landesrat Maximilian Aigner, Bürgermeister Bernhard Auinger (Stadt Salzburg), Michael Baminger (CEO Salzburg AG), Europa-Ministerin Claudia Bauer (Republik Österreich), Kristof Bender (European Stability Initiative), Mathieu Bousquet (Europäische Kommission), Martin Bujard (Deutsches Bundesinstitut für Bevölkerung), Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (Land Salzburg), Martin Fieder (Universität Wien), Vize-Premierministerin Cristina Gherasimov (Republik Moldau), Cybersecurity-Experte Cornelius Granig, Reinhard Heinisch (Universität Salzburg), Verena Jackson (Center for Intelligence & Security Studies, Universität der Bundeswehr), Gouverneur Martin Kocher (Österreichische Nationalbank), Abgeordnete Gudrun Kugler, Generaldirektorin Manuela Lenk (Statistik Austria), Michael Strugl (CEO VERBUND AG) und viele mehr. Moderiert werden die Diskussionsrunden ua. von Gundula Geiginger (Puls4), Heidi Huber (Landesmedienzentrum Salzburg), Michael Martens (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Claudia Reiterer, Werner Sejka (Puls4) und Christian Ultsch (Die Presse). Das regelmäßig aktualisierte Programm finden Sie unter www.salzburg-europe-summit.eu Rückfragen & Kontakt IRE Policy Advisor Stefan Haböck Telefon: +43 650 5353230 E-Mail: stefan.haboeck@institut-ire.eu
von Stefan Haböck 9. April 2026
Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, besuchte das IRE zu einem Gedankenaustausch. Salzburg. Im Rahmen einer Arbeitsreise nach Salzburg, stattete Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, dem Institut der Regionen Europas (IRE) einen Besuch ab. Mit IRE-Generalsekretär Joachim Fritz und Policy Advisor Stefan Haböck besprach man die aktuellen Entwicklungen im Kosovo und am Westbalkan, sowie bilaterale Themen und Kooperationsmöglichkeiten. Das jüngste Land in Südosteuropa ist aktuell im Prozess der Wahl eines neuen Staatspräsidenten, nachdem die Amtsperiode der bisherigen Staatspräsidentin Vjosa Osmani nach fünf Jahren am 6. April auslief. Geschäftsträger Bimbashi berichtete über die Maßnahmen der - im Februar 2026 angelobten - Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti bezüglich des 2022 gestellten Antrags auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Auch die Ergebnisse der Lokalwahlen im Kosovo, die im Oktober (1. Runde) und November (2., Runde) stattfanden, wurden besprochen. Die Republik Kosovo zeichnet sich durch eine starke Parteienvielfalt aus, die sich auch in den Ergebnissen niederschlägt: 8 verschiedene Parteien stellen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im flächenmäßig kleinsten Land des Westbalkans. Besonders gelobt wurde die bilaterale Beziehung zwischen Österreich und Kosovo und die Unterstützung Österreichs bei dem Antrag des Kosovo auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Als ein wunderbares Beispiel der exzellenten bilateralen Beziehung dient auch die neue Flugverbindung Salzburg-Prishtina. Zwei Mal direkt pro Woche wird GP Aviation diese Strecke bedienen. Joachim Fritz und Stefan Haböck dankten dem Geschäftsträger Albinot Binbashoi (Mitte) für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das Engagement zur Vernetzung des Kosovos mit Österreich und der Europäischen Union.
von Stefan Haböck 2. April 2026
In einer autoritären Welt mit immer aggressiver auftretenden Mächten, bietet die EU besonders für kleinere und mittlere Staaten Schutz und Vorteile. Salzburg. Island wird Ende August 2026 ein Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union durchführen. IRE-Vorsitzender Fanz Schausberger begrüßt die Entscheidung der Regierung in Reykjavík und sieht die wiederbelebte Debatte rund um den Europäischen Einigungs- und Erweiterungsprozess positiv. Sowohl der tragische Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine als auch die Drohungen der Trump-USA gegenüber Kanada und mehreren europäischen Staaten haben in Europa die Erweiterungspolitik wiederbelebt. Nachdem die Ukraine und die Republik Moldau Kandidatenstatus erhielten und Montenegro sich einen EU-Beitritt 2028 zum Ziel setzte, hat auch im Norden Europas die Diskussion um Schutz innerhalb eines demokratischen vereinten Europas wieder Fahrt aufgenommen. „ Völkerrechtliche Normen, Abkommen und Prinzipien wie territoriale Integrität werden schrittweise durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Für kleinere und mittlere Staaten stellt das eine Gefahr dar, für manche wurde es mittlerweile zu einer Überlebensfrage ,“ erklärt IRE-Vorsitzender Franz Schausberger. Eine Mitgliedschaft bietet besonders kleinen und mittleren Staaten die Chance der gleichberechtigten Mitsprache und Mitbestimmung, aber auch Schutz und Solidarität in Krisenzeiten. Information: Island hat zwar 2013 den Beitrittsprozess unterbrochen, vor allem wegen der Frage von Fischereipolitik, ist aber in den EU-Binnenmarkt integriert und Schengen-Vollmitglied. Die aktuelle Regierung des Inselstaates, der rund 400.000 Einwohner hat, betonte, dass innerhalb der EU und mit gleichgesinnten Ländern die Interessen des Inselstaates stärker vertreten werden können. Das in Salzburg ansässige Institut der Regionen Europas (IRE) setzt sich seit 2004 für eine aktive Erweiterungspolitik der Europäischen Union ein und unterstützt Gemeinden, Regionen, Institutionen und Unternehmen bei grenzüberschreitender Vernetzung und Kooperation. Foto: Franz Schausberger mit I.E. Helga Hauksdóttir, Botschafterin von Island in Wien
von Stefan Haböck 24. März 2026
Bilaterale Themen und geopolitische Entwicklungen waren Thema beim Austausch mit europäischen Diplomatinnen und Diplomaten in Wien. Wien. Zum mittlerweile zehnten Mal veranstaltete das Institut für die Regionen Europas (IRE) die sogenannte „Konoba-Diplomatenrunde“. In entspannter Atmosphäre im kroatischen Restaurant „Konoba“ in Wien führten IRE-Vorsitzender Franz Schausberger und Generalsekretär Joachim Fritz Gespräche mit diplomatischen Vertretern verschiedener europäischer Länder über aktuelle politische Themen und Entwicklungen. Dieses Mal nahmen teil (Foto, v.l.n.r.) I.E. Susan Eckey, Botschafterin von Norwegen S.E. Vito Cecere, Botschafter von Deutschland S.E. Siniša Bencun, Botschafter von Bosnien und Herzegowina Zu den besprochenen Themen gehörten die Perspektiven der jeweiligen Länder auf die Entwicklungen im Nahen Osten und in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsstruktur, allgemeine Entwicklungen in der europäischen Politik und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich und den jeweiligen Ländern. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger nutzte das Treffen auch, um den diplomatischen Vertretern seinen Dank für den stets anregenden und substanziellen Austausch auszusprechen und die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den in Österreich akkreditierten Diplomaten hervorzuheben.
von Stefan Haböck 20. März 2026
Internationale Konferenz: Kohäsionspolitik in der Ukraine
von Stefan Haböck 20. März 2026
Die südoststeirische Stadt Radkersburg ist nun auch Mitglied des Netzwerkes des Instituts der Regionen Europas (IRE). Bad Radkersburg. Die Stadt hat rund 3.200 Einwohner und liegt an der Mur, direkt an der Staatsgrenze zu Slowenien. Die Stadt ist in enger Zusammenarbeit mit der slowenischen Gemeinde Gornja Radgona (Oberradkersburg), die bis zum Jahr 1919 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Durch den Friedensvertrag von Saint-Germain wurde die Stadt geteilt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1182 als „Rakersburg“. Die Stadt wurde vom Habsburger Albracht I. neu angelegt und 1299 als Stadt erstmals erwähnt. Radkersburg war aufgrund seiner Grenzlage zu Ungarn seit dem 13. Jahrhundert immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen vor allem mit den Osmanen verwickelt und zur Festung ausgebaut. Die Wiedereröffnung der Murbrücke im Jahr 1969 führte zu einer Annäherung der beiden Teile. 1975 wurde die Stadt zum Kurort erklärt und führt seit 1976 die Bezeichnung Bad Radkersburg. Seit dem EU-Beitritt der Republik Slowenien 2004 und dem Beitritt zu Schengen 2007 sind die Grenzen wieder offen und ermöglichten zahlreiche grenzüberschreitende Projekte. 1978 wurde Bad Radkersburg als bisher einzige Stadt Österreichs mit der Europagoldmedaille für Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Stadt ist Mitglied im Verband „Kleine historische Städte“. In der Stadt finden sich sämtliche wichtigen Baustile vertreten, von der Romanik bis zum Jugendstil und der Gegenwart.
von Stefan Haböck 18. März 2026
EUROPÄISCHER AUSSCHUSS DER REGIONEN GEGEN ZENTRALISMUS BEI REGIONALFÖRDERUNG
von Stefan Haböck 18. März 2026
Entwurf zu neuer EU-Regionalpolitik als Gefahr für kleine Regionen
von Stefan Haböck 26. Februar 2026
EU ist Gegenmodell zu autoritären Systemen
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