IRE Neujahrsempfang 2024

30. Januar 2024

Den Regionen und Kommunen Europas verpflichtet:
Das IRE lud zum traditionellen Neujahresempfang in Wien.

Mehr als 120 Gäste aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Wissenschaft kamen am Mittwoch, den 24. Jänner 2024 zum Neujahresempfang des IRE im Rathaus der Stadt Wien. Herr Bürgermeister Michael Ludwig beehrte den Empfang persönlich.


Fotos vom Neujahrsempfang 2024 finden Sie >>> hier <<<
Fotocredit: Max Slovencik


Wien. Mehr als 120 Gäste aus mehreren europäischen Staaten ließen sich es nicht nehmen, am Mittwoch, den 24. Jänner 2024 in den Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses zu kommen, um am traditionellen Neujahresempfang des Salzburger Instituts der Regionen Europas (IRE) teilzunehmen.

IRE-Vorsitzender Franz Schausberger dankte Herrn Bürgermeister Michael Ludwig, der persönlich am Empfang teilnahm und den feierlichen Abend eröffnete, für die Einladung in die repräsentativen Räumlichkeiten des Rathauses, sowie für die Übernahme des Ehrenschutzes. Die Stadt Wien ist seit Gründung des IRE aktives Mitglied und Unterstützerin.

In seiner Rede betonte Bürgermeister Ludwig die Notwendigkeit der europäischen Einigung auch für die Regionen und Städte. Die Stadt Wien profitiere enorm von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und von Weltoffenheit. Man solle immer konstruktive Verbesserungsvorschläge an der EU äußern, aber das demokratische Spektrum der Politik müsse sich vehement gegen die Zerstörung der europääischen Idee stellen. Ludwig dankte dem Institut der Regionen (IRE) auch für die 20 jährige Arbeit für die Stärkung der Regionen, Städte und Gemeinden, der europäischen Idee und der ausgezeichneten Kooperation mit der Stadt Wien.

Als Gast war auch Norbert Lammert, der von 2005 bis 2017 als Präsident des Deutschen Bundestages amtierte und seit 2018 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung ist, am Empfang anwesend. In seinen Grußworten mahnte er angesichts der globalen Entwicklungen: "Entweder spielt Europa gemeinsam eine Rolle, oder es spielt gar keine Rolle!" 

Das Jahr 2024 steht für das IRE ganz im Zeichen eines Jubiläums: Seit 20 Jahren arbeitet das IRE nun schon für die Stärkung der Regionen und Gemeinden im vereinten Europa, für grenzüberschreitende Initiativen und Fortschritte bei der Erweiterungspolitik. Mittlerweile besteht das Europäische Netzwerk des IRE aus über 160 Mitgliedern, also Städten, Regionen, Unternehmen und Institutionen aus 23 Staaten, von Spanien bis Georgien und von Estland bis Albanien.

Von 20. bis 22. Oktober 2024 wird das IRE auch den Salzburg Europe Summit, einer der größten Europäischen Kongresse, zum mittlerweile 20. Mal in Salzburg organisieren. Alle Informationen dazu bald unter
www.salzburg-europe-summit.eu.

Unter den anwesenden Gästen des Empfanges befanden sich unter anderem EU-Kommissarin a.D. Benita Ferrero-Waldner, Nikolaus Marschik (Generalsekretär des Außenministeriums), Hartwig Löger (CEO Vienna Insurance Group), Standortanwalt Alexander Biach, Hans Unterdorfer (Vorstand ERSTE Bank), Direktor Thomas Steiner (Österreichische Nationalbank), Jelena Tadic (CEO PPP Investment) und Obrad Tadic (CEO Smart Energy Invest).

Besonders freute sich IRE-Vorsitzender Franz Schausberger über die Anwesenheit von mehr als 15 europäischen und österreichischen Botschafterinnen und Botschaftern, die damit die starke grenzüberschreitende Arbeit des IRE zum Ausdruck brachten.

Den Empfang beehrten die Exzellenzen Peter Potman (Niederlande), Desislava Naydenova-Gospodinova (Bulgarien), Jozef Polakovic (Slowakei), Nikolaus Marschik (Österreichisches Außenministerium), Martin Eichtinger (Österreichisches Außenministerium), Michael Ludwig (Bürgermeister der Stadt Wien), Benita Ferrero-Waldner (Bundesministerin a.D.), Clemens Koja (Österreichisches Außenministerium), Jiří Šitler (Tschechische Republik), Franz Schausberger (IRE), Sinisa Bencun (Bosnien-Herzegowina), Ketevan Tsikhelashvili (Georgien), Ozan Ceyhun (Türkei), Friedrich Stift (Austrian Development Agency) und Edit Szilágyiné Bátorfi (Ungarn).

Weiters begrüßen konnte das IRE auch Herrn Gesandten Vadim Kovalevskyi (Ukraine), Andrea Nasi (Österreichs Botschafter im Irak), Krystyna Schreiber (Vertreterin der Regierung von Katalonien in Mitteleuropa) und Mladen Filipovic (Leiter der Vertretung der Republika Srpska in Österreich).

Aus den Gremien des IRE waren anwesend die beiden Vorstandsmitglieder Stefan Eder und Helmut Falschlehner, sowie die Kuratoriumsmitglieder Gerhard Feltl, Helmut Mödlhammer, Claus Reitan, Ernst Rosi, Gerhard Walcher und Bernd Petrisch.

Das Team des Instituts der Regionen Europas (IRE) rund um Vorsitzenden Franz Schausberger dankte allen Gästen für ihre Treue und Unterstützung in den vergangenen 20 Jahren. Auch in den kommenden Jahren wird sich das IRE intensiv um die Stärkung der europäischen Regionen und Gemeinden, grenzüberschreitende Kooperationen und Austausch von Know-how und best practice bemühen. 


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von Stefan Haböck 24. März 2026
Bilaterale Themen und geopolitische Entwicklungen waren Thema beim Austausch mit europäischen Diplomatinnen und Diplomaten in Wien. Wien. Zum mittlerweile zehnten Mal veranstaltete das Institut für die Regionen Europas (IRE) die sogenannte „Konoba-Diplomatenrunde“. In entspannter Atmosphäre im kroatischen Restaurant „Konoba“ in Wien führten IRE-Vorsitzender Franz Schausberger und Generalsekretär Joachim Fritz Gespräche mit diplomatischen Vertretern verschiedener europäischer Länder über aktuelle politische Themen und Entwicklungen. Dieses Mal nahmen teil (Foto, v.l.n.r.) I.E. Susan Eckey, Botschafterin von Norwegen S.E. Vito Cecere, Botschafter von Deutschland S.E. Siniša Bencun, Botschafter von Bosnien und Herzegowina Zu den besprochenen Themen gehörten die Perspektiven der jeweiligen Länder auf die Entwicklungen im Nahen Osten und in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsstruktur, allgemeine Entwicklungen in der europäischen Politik und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich und den jeweiligen Ländern. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger nutzte das Treffen auch, um den diplomatischen Vertretern seinen Dank für den stets anregenden und substanziellen Austausch auszusprechen und die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den in Österreich akkreditierten Diplomaten hervorzuheben.
von Stefan Haböck 20. März 2026
Internationale Konferenz: Kohäsionspolitik in der Ukraine
von Stefan Haböck 20. März 2026
Die südoststeirische Stadt Radkersburg ist nun auch Mitglied des Netzwerkes des Instituts der Regionen Europas (IRE). Bad Radkersburg. Die Stadt hat rund 3.200 Einwohner und liegt an der Mur, direkt an der Staatsgrenze zu Slowenien. Die Stadt ist in enger Zusammenarbeit mit der slowenischen Gemeinde Gornja Radgona (Oberradkersburg), die bis zum Jahr 1919 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Durch den Friedensvertrag von Saint-Germain wurde die Stadt geteilt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1182 als „Rakersburg“. Die Stadt wurde vom Habsburger Albracht I. neu angelegt und 1299 als Stadt erstmals erwähnt. Radkersburg war aufgrund seiner Grenzlage zu Ungarn seit dem 13. Jahrhundert immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen vor allem mit den Osmanen verwickelt und zur Festung ausgebaut. Die Wiedereröffnung der Murbrücke im Jahr 1969 führte zu einer Annäherung der beiden Teile. 1975 wurde die Stadt zum Kurort erklärt und führt seit 1976 die Bezeichnung Bad Radkersburg. Seit dem EU-Beitritt der Republik Slowenien 2004 und dem Beitritt zu Schengen 2007 sind die Grenzen wieder offen und ermöglichten zahlreiche grenzüberschreitende Projekte. 1978 wurde Bad Radkersburg als bisher einzige Stadt Österreichs mit der Europagoldmedaille für Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Stadt ist Mitglied im Verband „Kleine historische Städte“. In der Stadt finden sich sämtliche wichtigen Baustile vertreten, von der Romanik bis zum Jugendstil und der Gegenwart.
von Stefan Haböck 18. März 2026
EUROPÄISCHER AUSSCHUSS DER REGIONEN GEGEN ZENTRALISMUS BEI REGIONALFÖRDERUNG
von Stefan Haböck 18. März 2026
Entwurf zu neuer EU-Regionalpolitik als Gefahr für kleine Regionen
von Stefan Haböck 26. Februar 2026
EU ist Gegenmodell zu autoritären Systemen
von Stefan Haböck 26. Februar 2026
IRE-Wahlanalyse - Lokalwahl St. Pölten 2026
von Stefan Haböck 25. Februar 2026
Das vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Bildungsdirektion Salzburg jährlich veranstaltete Finale des Landessprachenbewerbs 2026 zeigte auch heuer wieder das enorme Sprachentalent von mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen. >>> alle Fotos vom Event „ KI ist hilfreich, kann aber nie das persönliche Gespräch ersetzen “, betonte Landesrätin Daniela Gutschi beim Festakt. Dass man sich darüber keine Sorgen machen müsse, bewiesen die mehr als 250 jungen Sprachentalente am 24. Februar 2026 beim Finale des Landessprachenbewerbs in der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig in Salzburg. Bei dem vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Salzburger Bildungsdirektion veranstalteten Finale traten Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen in mehreren Kategorien gegeneinander an. In Spanisch, Englisch, Französisch, Russisch und Italienisch lösten die jungen Talente verschiedene mündliche und schriftliche Aufgabenstellungen oder traten im Switch-Bewerb gegeneinander an. Durch den gesamten Sprachenbewerb geführt wurden die Jugendlichen von den engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die diese Erfolgsgeschichte von Anbeginn mit Herzen mittragen. Bei dem auf das Finale folgenden Festakt, auch dieses Jahr wieder charmant moderiert von Marina Schlager (ORF Salzburg), wurden die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner prämiert und erhielten Sachpreise der Sponsoren und Partnerunternehmen. Dieses Jahr stellten die großzügig unterstützenden Unternehmen mehr als 800 Sachpreise und Gutscheine für die Jugendlichen zur Verfügung. LAbg. Dr. Josef Schöchl (Vorstand IRE), Bildungsdirektor HR Dipl. Päd. Rudolf Mair und PH-Vizerektor Dr. Matteo Carmignola betonten in ihren Grußworten sowohl die pragmatische als auch bildungsbezogene Relevanz von Sprachenerwerb und Wissenserwerb. In einem interaktiven Workshop, schwungvoll und unterhaltsam gehalten von Markus Schwinghammer (DisInfo Consulting Gmbh) setzten sich die Jugendlich aktiv mit dem Thema Desinformation und online Propaganda auseinander und erfuhren, wie man diese erkennen und sich dagegen wappnen kann. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom fantastischen Chor der 6. Klasse des Musischen Realgymnasiums Akademiestraße. Ein großes Dankeschön geht an die beiden Hauptsponsoren der Veranstaltung, Raiffeisenverband Salzburg (RVS) und UNIQA Salzburg, die Salzburger Bildungsdirektion und das Institut der Regionen Europas (IRE), die Pädagogische Hochschule Salzburg, Medienpartner Salzburger Nachrichten und alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Organisationsteam. >>> alle Fotos vom Event Foto: Franz Neumayr
von Stefan Haböck 19. Februar 2026
Der neue Landesrat für ländliche Regionen, Maximilian Aigner, besuchte das Institut der Regionen Europas (IRE) zu einem Gedankenaustausch. Salzburg. Seit Dezember 2025 ist Maximilian Aigner Mitglied der Salzburger Landesregierung und als Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Energie, Nationalpark, Asylquartiere und Volkskultur zuständig. Mit 25 Jahren ist er das jüngste Mitglied einer Landesregierung in Österreich. Der Tamsweger studierte Geschichte, Politische Bildung und Religion an der Universität Salzburg und unterrichtete unter anderem an einer Volksschule und an der Musikmittelschule. Am 18. Februar besuchte Landesrat Aigner das Institut der Regionen Europas (IRE) und tauschte sich mit IRE-Vorsitzendem Franz Schausberger über die Zukunft des Föderalismus und aktive Regionalpolitik im vereinten Europa aus. Landesrat Aigner betonte, dass in seinem Herzen Europa, Österreich, Salzburg und die Regionen Platz haben. Denn so müsse man leben, man dürfe das eine nicht gegen das andere ausspielen. Videostatement von Landesrat Maximilian Aigner: >>> In meinem Herz haben Europa und Salzburg Platz
von Stefan Haböck 18. Februar 2026
Die oststeirische Marktgemeinde Pöllau ist neues Mitglied im europaweiten Netzwerk des Instituts der Regionen Europas. Pöllau. Knapp 6000 Einwohner zählt die im steierischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gelegene Marktgemeinde Pöllau. Die Geschichte der Gemeinde im Naturparkpark Pöllau, Teil des malerischen Jogllandes, reicht bis ins Jahr 1163 zurück. Heute lebt die Gemeinde von Tourismus sowie der Landwirtschaft und von erfolgreichen KMUs im Produktionssektor. Neben dem prächtigen ehemaligen Stift Pöllau lädt die wunderschöne Landschaft zu einem Besuch in der Region ein. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger freut sich über den Beitritt und die Verstärkung des europäischen IRE-Netzwerkes und bedankt sich bei Herrn Bürgermeistere Josef Pfeifer, der seit 2023 die Geschicke der Gemeinde lenkt. Mehr Informationen >>> Marktgemeinde Pöllau
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