Konferenz: 20 Jahre Polen in der EU
3. Dezember 2024
Konferenz: 20 Jahre Polen in der EU

Franz Schausberger nahm an Paneldiskussion zu "20 Jahre Polen in der EU" in Posen teil.
Posen. Von 13. bis 14. Oktober waren IRE-Vorsitzender Franz Schausberger und Policy Advisor Stefan Haböck in Posen (Poznań), der Hauptstadt der Region Großpolen (Wielkopolska), um an der Konferenz "Local Trends: European Conference of Regions" teilzunehmen. Ein Teil dieser jährlich in wechselnden Städten stattfinden Trend-Konferenz drehte sich dieses Jahr - passend zum 20-Jahr Jubiläum der letzten großen EU-Erweiterungsrunde - um das Thema "20 Jahre Polen in der EU".
20. Jahre Polen in der EU: Herausforderungen und Chancen für polnische Regionen
Auf Einladung vom Marshall der Region Großpolen, Marek Woźniak, sprach IRE-Vorsitzender Franz Schausberger über seine Erlebnisse in Polen in der Zeit auf dem Weg zum EU-Beitritt, den Sorgen und Hoffnungen vor und nach dem Beitritt zur EU und wie europäische Regionen von der Vernetzung profitieren würden. Die anderen Teilnehmer der hochkarätigen Diskussion waren Arnoldas Abramavičius, Vize-Innenminister von Litauen; Marek Woźniak, Marshall von Großpolen und Stefanie Hegels, Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Poznan. Moderiert wurde die Session von Jan Olbrycht, der von 2004 bis 2024 Mitglied des Europäischen Parlaments war. Franz schausberger erzählte unter anderem von seinen Erlebnissen noch vor dem EU-Beitritt, als er in den 1990er Jahren den Aufbau von lokaler und regionaler Selbstverwaltungen polnischer Regionen unterstützte.
Auszeichnung für das IRE
Im Zuge der Konferenz zeichnete der Marshall von Großpolen, Marek Woźniak, langjährige Unterstützer der polnischen EU-Integration und Freunde der polnischen Regionen aus. Franz Schausberger und das IRE bekamen das extra für diesen Anlass angefertigte Kunstwerk mit Freude überreicht.

Bilaterale Themen und geopolitische Entwicklungen waren Thema beim Austausch mit europäischen Diplomatinnen und Diplomaten in Wien. Wien. Zum mittlerweile zehnten Mal veranstaltete das Institut für die Regionen Europas (IRE) die sogenannte „Konoba-Diplomatenrunde“. In entspannter Atmosphäre im kroatischen Restaurant „Konoba“ in Wien führten IRE-Vorsitzender Franz Schausberger und Generalsekretär Joachim Fritz Gespräche mit diplomatischen Vertretern verschiedener europäischer Länder über aktuelle politische Themen und Entwicklungen. Dieses Mal nahmen teil (Foto, v.l.n.r.) I.E. Susan Eckey, Botschafterin von Norwegen S.E. Vito Cecere, Botschafter von Deutschland S.E. Siniša Bencun, Botschafter von Bosnien und Herzegowina Zu den besprochenen Themen gehörten die Perspektiven der jeweiligen Länder auf die Entwicklungen im Nahen Osten und in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsstruktur, allgemeine Entwicklungen in der europäischen Politik und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich und den jeweiligen Ländern. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger nutzte das Treffen auch, um den diplomatischen Vertretern seinen Dank für den stets anregenden und substanziellen Austausch auszusprechen und die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den in Österreich akkreditierten Diplomaten hervorzuheben.

Die südoststeirische Stadt Radkersburg ist nun auch Mitglied des Netzwerkes des Instituts der Regionen Europas (IRE). Bad Radkersburg. Die Stadt hat rund 3.200 Einwohner und liegt an der Mur, direkt an der Staatsgrenze zu Slowenien. Die Stadt ist in enger Zusammenarbeit mit der slowenischen Gemeinde Gornja Radgona (Oberradkersburg), die bis zum Jahr 1919 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Durch den Friedensvertrag von Saint-Germain wurde die Stadt geteilt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1182 als „Rakersburg“. Die Stadt wurde vom Habsburger Albracht I. neu angelegt und 1299 als Stadt erstmals erwähnt. Radkersburg war aufgrund seiner Grenzlage zu Ungarn seit dem 13. Jahrhundert immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen vor allem mit den Osmanen verwickelt und zur Festung ausgebaut. Die Wiedereröffnung der Murbrücke im Jahr 1969 führte zu einer Annäherung der beiden Teile. 1975 wurde die Stadt zum Kurort erklärt und führt seit 1976 die Bezeichnung Bad Radkersburg. Seit dem EU-Beitritt der Republik Slowenien 2004 und dem Beitritt zu Schengen 2007 sind die Grenzen wieder offen und ermöglichten zahlreiche grenzüberschreitende Projekte. 1978 wurde Bad Radkersburg als bisher einzige Stadt Österreichs mit der Europagoldmedaille für Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Stadt ist Mitglied im Verband „Kleine historische Städte“. In der Stadt finden sich sämtliche wichtigen Baustile vertreten, von der Romanik bis zum Jugendstil und der Gegenwart.

Das vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Bildungsdirektion Salzburg jährlich veranstaltete Finale des Landessprachenbewerbs 2026 zeigte auch heuer wieder das enorme Sprachentalent von mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen. >>> alle Fotos vom Event „ KI ist hilfreich, kann aber nie das persönliche Gespräch ersetzen “, betonte Landesrätin Daniela Gutschi beim Festakt. Dass man sich darüber keine Sorgen machen müsse, bewiesen die mehr als 250 jungen Sprachentalente am 24. Februar 2026 beim Finale des Landessprachenbewerbs in der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig in Salzburg. Bei dem vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Salzburger Bildungsdirektion veranstalteten Finale traten Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen in mehreren Kategorien gegeneinander an. In Spanisch, Englisch, Französisch, Russisch und Italienisch lösten die jungen Talente verschiedene mündliche und schriftliche Aufgabenstellungen oder traten im Switch-Bewerb gegeneinander an. Durch den gesamten Sprachenbewerb geführt wurden die Jugendlichen von den engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die diese Erfolgsgeschichte von Anbeginn mit Herzen mittragen. Bei dem auf das Finale folgenden Festakt, auch dieses Jahr wieder charmant moderiert von Marina Schlager (ORF Salzburg), wurden die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner prämiert und erhielten Sachpreise der Sponsoren und Partnerunternehmen. Dieses Jahr stellten die großzügig unterstützenden Unternehmen mehr als 800 Sachpreise und Gutscheine für die Jugendlichen zur Verfügung. LAbg. Dr. Josef Schöchl (Vorstand IRE), Bildungsdirektor HR Dipl. Päd. Rudolf Mair und PH-Vizerektor Dr. Matteo Carmignola betonten in ihren Grußworten sowohl die pragmatische als auch bildungsbezogene Relevanz von Sprachenerwerb und Wissenserwerb. In einem interaktiven Workshop, schwungvoll und unterhaltsam gehalten von Markus Schwinghammer (DisInfo Consulting Gmbh) setzten sich die Jugendlich aktiv mit dem Thema Desinformation und online Propaganda auseinander und erfuhren, wie man diese erkennen und sich dagegen wappnen kann. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom fantastischen Chor der 6. Klasse des Musischen Realgymnasiums Akademiestraße. Ein großes Dankeschön geht an die beiden Hauptsponsoren der Veranstaltung, Raiffeisenverband Salzburg (RVS) und UNIQA Salzburg, die Salzburger Bildungsdirektion und das Institut der Regionen Europas (IRE), die Pädagogische Hochschule Salzburg, Medienpartner Salzburger Nachrichten und alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Organisationsteam. >>> alle Fotos vom Event Foto: Franz Neumayr

Der neue Landesrat für ländliche Regionen, Maximilian Aigner, besuchte das Institut der Regionen Europas (IRE) zu einem Gedankenaustausch. Salzburg. Seit Dezember 2025 ist Maximilian Aigner Mitglied der Salzburger Landesregierung und als Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Energie, Nationalpark, Asylquartiere und Volkskultur zuständig. Mit 25 Jahren ist er das jüngste Mitglied einer Landesregierung in Österreich. Der Tamsweger studierte Geschichte, Politische Bildung und Religion an der Universität Salzburg und unterrichtete unter anderem an einer Volksschule und an der Musikmittelschule. Am 18. Februar besuchte Landesrat Aigner das Institut der Regionen Europas (IRE) und tauschte sich mit IRE-Vorsitzendem Franz Schausberger über die Zukunft des Föderalismus und aktive Regionalpolitik im vereinten Europa aus. Landesrat Aigner betonte, dass in seinem Herzen Europa, Österreich, Salzburg und die Regionen Platz haben. Denn so müsse man leben, man dürfe das eine nicht gegen das andere ausspielen. Videostatement von Landesrat Maximilian Aigner: >>> In meinem Herz haben Europa und Salzburg Platz

Die oststeirische Marktgemeinde Pöllau ist neues Mitglied im europaweiten Netzwerk des Instituts der Regionen Europas. Pöllau. Knapp 6000 Einwohner zählt die im steierischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gelegene Marktgemeinde Pöllau. Die Geschichte der Gemeinde im Naturparkpark Pöllau, Teil des malerischen Jogllandes, reicht bis ins Jahr 1163 zurück. Heute lebt die Gemeinde von Tourismus sowie der Landwirtschaft und von erfolgreichen KMUs im Produktionssektor. Neben dem prächtigen ehemaligen Stift Pöllau lädt die wunderschöne Landschaft zu einem Besuch in der Region ein. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger freut sich über den Beitritt und die Verstärkung des europäischen IRE-Netzwerkes und bedankt sich bei Herrn Bürgermeistere Josef Pfeifer, der seit 2023 die Geschicke der Gemeinde lenkt. Mehr Informationen >>> Marktgemeinde Pöllau
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