BAD RADKERSBURG NEUES IRE-MITGLIED

20. März 2026

Stadt Bad Radkersburg ist neues IRE-Mitglied

Die südoststeirische Stadt Radkersburg ist nun auch Mitglied des Netzwerkes des Instituts der Regionen Europas (IRE). 

Bad Radkersburg. Die Stadt hat rund 3.200 Einwohner und liegt an der Mur, direkt an der Staatsgrenze zu Slowenien. Die Stadt ist in enger Zusammenarbeit mit der slowenischen Gemeinde Gornja Radgona (Oberradkersburg), die bis zum Jahr 1919 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Durch den Friedensvertrag von Saint-Germain wurde die Stadt geteilt.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1182 als „Rakersburg“. Die Stadt wurde vom Habsburger Albracht I. neu angelegt und 1299 als Stadt erstmals erwähnt. Radkersburg war aufgrund seiner Grenzlage zu Ungarn seit dem 13. Jahrhundert immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen vor allem mit den Osmanen verwickelt und zur Festung ausgebaut.

Die Wiedereröffnung der Murbrücke im Jahr 1969 führte zu einer Annäherung der beiden Teile. 1975 wurde die Stadt zum Kurort erklärt und führt seit 1976 die Bezeichnung Bad Radkersburg. Seit dem EU-Beitritt der Republik Slowenien 2004 und dem Beitritt zu Schengen 2007 sind die Grenzen wieder offen und ermöglichten zahlreiche grenzüberschreitende Projekte.

1978 wurde Bad Radkersburg als bisher einzige Stadt Österreichs mit der Europagoldmedaille für Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Stadt ist Mitglied im Verband „Kleine historische Städte“. In der Stadt finden sich sämtliche wichtigen Baustile vertreten, von der Romanik bis zum Jugendstil und der Gegenwart.

Bürgermeister der Stadt Radkersburg ist seit 2020 Mag. Karl Lautner (rechts im Bild). IRE-Vorsitzender Franz Schausberger (Mitte) und IRE-Kuratoriumsmitglied Hermann Prem (links) trafen mit dem Bürgermeister im Rathaus von Bad Radkersburg zusammen. 


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Das vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Bildungsdirektion Salzburg jährlich veranstaltete Finale des Landessprachenbewerbs 2026 zeigte auch heuer wieder das enorme Sprachentalent von mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen. >>> alle Fotos vom Event „ KI ist hilfreich, kann aber nie das persönliche Gespräch ersetzen “, betonte Landesrätin Daniela Gutschi beim Festakt. Dass man sich darüber keine Sorgen machen müsse, bewiesen die mehr als 250 jungen Sprachentalente am 24. Februar 2026 beim Finale des Landessprachenbewerbs in der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig in Salzburg. Bei dem vom Institut der Regionen Europas (IRE) und der Salzburger Bildungsdirektion veranstalteten Finale traten Schülerinnen und Schüler aus 31 Salzburger Schulen in mehreren Kategorien gegeneinander an. In Spanisch, Englisch, Französisch, Russisch und Italienisch lösten die jungen Talente verschiedene mündliche und schriftliche Aufgabenstellungen oder traten im Switch-Bewerb gegeneinander an. Durch den gesamten Sprachenbewerb geführt wurden die Jugendlichen von den engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die diese Erfolgsgeschichte von Anbeginn mit Herzen mittragen. Bei dem auf das Finale folgenden Festakt, auch dieses Jahr wieder charmant moderiert von Marina Schlager (ORF Salzburg), wurden die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner prämiert und erhielten Sachpreise der Sponsoren und Partnerunternehmen. Dieses Jahr stellten die großzügig unterstützenden Unternehmen mehr als 800 Sachpreise und Gutscheine für die Jugendlichen zur Verfügung. LAbg. Dr. Josef Schöchl (Vorstand IRE), Bildungsdirektor HR Dipl. Päd. Rudolf Mair und PH-Vizerektor Dr. Matteo Carmignola betonten in ihren Grußworten sowohl die pragmatische als auch bildungsbezogene Relevanz von Sprachenerwerb und Wissenserwerb. In einem interaktiven Workshop, schwungvoll und unterhaltsam gehalten von Markus Schwinghammer (DisInfo Consulting Gmbh) setzten sich die Jugendlich aktiv mit dem Thema Desinformation und online Propaganda auseinander und erfuhren, wie man diese erkennen und sich dagegen wappnen kann. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom fantastischen Chor der 6. Klasse des Musischen Realgymnasiums Akademiestraße. Ein großes Dankeschön geht an die beiden Hauptsponsoren der Veranstaltung, Raiffeisenverband Salzburg (RVS) und UNIQA Salzburg, die Salzburger Bildungsdirektion und das Institut der Regionen Europas (IRE), die Pädagogische Hochschule Salzburg, Medienpartner Salzburger Nachrichten und alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Organisationsteam. >>> alle Fotos vom Event Foto: Franz Neumayr
von Stefan Haböck 19. Februar 2026
Der neue Landesrat für ländliche Regionen, Maximilian Aigner, besuchte das Institut der Regionen Europas (IRE) zu einem Gedankenaustausch. Salzburg. Seit Dezember 2025 ist Maximilian Aigner Mitglied der Salzburger Landesregierung und als Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Energie, Nationalpark, Asylquartiere und Volkskultur zuständig. Mit 25 Jahren ist er das jüngste Mitglied einer Landesregierung in Österreich. Der Tamsweger studierte Geschichte, Politische Bildung und Religion an der Universität Salzburg und unterrichtete unter anderem an einer Volksschule und an der Musikmittelschule. Am 18. Februar besuchte Landesrat Aigner das Institut der Regionen Europas (IRE) und tauschte sich mit IRE-Vorsitzendem Franz Schausberger über die Zukunft des Föderalismus und aktive Regionalpolitik im vereinten Europa aus. Landesrat Aigner betonte, dass in seinem Herzen Europa, Österreich, Salzburg und die Regionen Platz haben. Denn so müsse man leben, man dürfe das eine nicht gegen das andere ausspielen. Videostatement von Landesrat Maximilian Aigner: >>> In meinem Herz haben Europa und Salzburg Platz
von Stefan Haböck 18. Februar 2026
Die oststeirische Marktgemeinde Pöllau ist neues Mitglied im europaweiten Netzwerk des Instituts der Regionen Europas. Pöllau. Knapp 6000 Einwohner zählt die im steierischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gelegene Marktgemeinde Pöllau. Die Geschichte der Gemeinde im Naturparkpark Pöllau, Teil des malerischen Jogllandes, reicht bis ins Jahr 1163 zurück. Heute lebt die Gemeinde von Tourismus sowie der Landwirtschaft und von erfolgreichen KMUs im Produktionssektor. Neben dem prächtigen ehemaligen Stift Pöllau lädt die wunderschöne Landschaft zu einem Besuch in der Region ein. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger freut sich über den Beitritt und die Verstärkung des europäischen IRE-Netzwerkes und bedankt sich bei Herrn Bürgermeistere Josef Pfeifer, der seit 2023 die Geschicke der Gemeinde lenkt. Mehr Informationen >>> Marktgemeinde Pöllau
von Stefan Haböck 4. Februar 2026
Bei einem Treffen mit Stefan Haböck, Ukraine-Experte und Policy Advisor am Institut der Regionen Europas (IRE), tauschte sich eine ukrainische Delegation über grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Regionen, sowie die Fortschritte bei der Dezentralisierungsreform aus. Wien. Ende Jänner traf IRE-Policy Advisor Stefan Haböck eine Delegation aus der Ukraine, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter von Regionalverwaltungen, Universitäten, Europa-Regionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, zu einem Arbeitsgespräch in Wien. Die 2014 gestartete Dezentralisierungsreform gilt als ein großer Erfolg und gab den lokalen Selbstverwaltungsgemeinden (Hromadas) mehr Macht. Die stärkere regionale Entwicklung und Demokratie war auch entscheidend für die Resilienz in den Regionen zu Beginn der vollen Invasion Russlands in die Ukraine im Jahr 2022. Der Krieg gegen die Ukraine hat die Dezentralisierung auch verlangsamt, sind doch viele Regionen (Oblaste) und lokale Selbstverwaltungsgemeinden (Hromadas) nun als Militärverwaltung (wenn auch unter ziviler Führung) eingestuft. Doch weiterhin besteht das Ziel, die Gemeinden und Regionen in der Ukraine weiter zu stärken. In den vergangenen Jahren habe sich mehrere ukrainische Regionen (Oblaste) auch zu Europa-Regionen zusammengeschlossen, um für den intensivierten internationalen Austausch ihre Stärken zu bündeln. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Regionen in der EU dient dabei dem best-practice Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Foto (v.l.n.r.): Stefan Haböck ( IRE ), Vasyl Poluyko ( Direktor Westukrainisches Ressourcenzentrum ), Oksana Bohutska ( Internationale Beziehungen der Regionalverwaltung Oblast Czernowitz ), Tetjana Schawlowska ( Direktorin des Regionalen Entwicklungszentrums der Geisteswissenschaftlichen Universität, Ismajil ), Prof. Myroslava Mylenka (Professorin für Ökologie an der Karpaten-Nationaluniversität, Iwano-Frankiwsk ) und Prof. Ihor Kaspuk ( Vizerektor für Internationale Zusammenarbeit der Universität für Wirtschaft und Recht, Lemberg ).
von Stefan Haböck 2. Februar 2026
MONTENEGRO ALS FRONTRUNNER
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