KOSOVO SETZT AUF EUROPÄISCHE INTEGRATION UND BILATERALE KOOPERATION
9. April 2026
Bilaterale Kooperationen stärken, EU-Integration forcieren

Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, besuchte das IRE zu einem Gedankenaustausch.
Salzburg.
Im Rahmen einer Arbeitsreise nach Salzburg, stattete Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, dem Institut der Regionen Europas (IRE) einen Besuch ab. Mit IRE-Generalsekretär Joachim Fritz und Policy Advisor Stefan Haböck besprach man die aktuellen Entwicklungen im Kosovo und am Westbalkan, sowie bilaterale Themen und Kooperationsmöglichkeiten.
Das jüngste Land in Südosteuropa ist aktuell im Prozess der Wahl eines neuen Staatspräsidenten, nachdem die Amtsperiode der bisherigen Staatspräsidentin Vjosa Osmani nach fünf Jahren am 6. April auslief. Geschäftsträger Bimbashi berichtete über die Maßnahmen der - im Februar 2026 angelobten - Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti bezüglich des 2022 gestellten Antrags auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Auch die Ergebnisse der Lokalwahlen im Kosovo, die im Oktober (1. Runde) und November (2., Runde) stattfanden, wurden besprochen. Die Republik Kosovo zeichnet sich durch eine starke Parteienvielfalt aus, die sich auch in den Ergebnissen niederschlägt: 8 verschiedene Parteien stellen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im flächenmäßig kleinsten Land des Westbalkans.
Besonders gelobt wurde die bilaterale Beziehung zwischen Österreich und Kosovo und die Unterstützung Österreichs bei dem Antrag des Kosovo auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Als ein wunderbares Beispiel der exzellenten bilateralen Beziehung dient auch die neue Flugverbindung Salzburg-Prishtina. Zwei Mal direkt pro Woche wird GP Aviation diese Strecke bedienen.
Joachim Fritz und Stefan Haböck dankten dem Geschäftsträger Albinot Binbashoi (Mitte) für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das Engagement zur Vernetzung des Kosovos mit Österreich und der Europäischen Union.
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