MONTENEGRO ALS FRONTRUNNER
MONTENEGRO ALS FRONTRUNNER

Bei einem Arbeitsgespräch in Wien bekräftigte Botschafterin Stanica Anđić das Bemühen von Montenegro, rasch der EU beitreten zu wollen.
Wien. Von den sechs Westbalkanstaaten gilt Montenegro als front runner und mögliches nächstes Beitrittsland. Die Regierung des Staates an der Adriaküste legt den Fokus auf Erfüllung aller Vorgaben und Kapitel des EU-Beitrittsprozesses. Montenegro, mit rund 620. Einwohnern der kleinste Beitrittskandidat, hat 2008 den Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt und ist seit 2010 Beitrittskandidat. Seit Eröffnung der Beitrittsverhandlungen wurden 13 Kapitel abgeschlossen.
2026 steht das Land auch unter dem Eindruck des 20-Jahr-Jubiläums der Unabhängigkeit von Montenegro. In einer Volksabstimmung 2006 sprachen sich bei einer Wahlbeteiligung von fast 90% rund 55,5% der Bevölkerung für ein Ende der Staatenunion mit Serbien und für die Unabhängigkeit aus.
I.E. Stanica Anđić ist seit 2025 Botschafterin von Montenegro in Österreich. Zuvor war die Diplomatin schon stellvertretende Missionsleiterin in Wien und in verschiedenen multilateralen Funktionen für das Außenministerium von Montenegro tätig.
Zum
22. Salzburg Europe Summit lud IRE-Vorsitzender Franz Schausberger die Europaministerin von Montenegro, Maida Gorčević, ein. Sie soll bei der Session "Erweiterung als geopolitische Notwendigkeit" am Montag, 28. September 2026 über die Fortschritte bei den Beitrittsverhandlungen sprechen.





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