IM HERZEN HABEN EUROPA & SALZBURG PLATZ
19. Februar 2026
EUROPA UND REGIONEN LEBEN, NICHT GEGENEINANDER AUSSPIELEN

Der neue Landesrat für ländliche Regionen, Maximilian Aigner, besuchte das Institut der Regionen Europas (IRE) zu einem Gedankenaustausch.
Salzburg.
Seit Dezember 2025 ist Maximilian Aigner Mitglied der Salzburger Landesregierung und als Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Energie, Nationalpark, Asylquartiere und Volkskultur zuständig. Mit 25 Jahren ist er das jüngste Mitglied einer Landesregierung in Österreich. Der Tamsweger studierte Geschichte, Politische Bildung und Religion an der Universität Salzburg und unterrichtete unter anderem an einer Volksschule und an der Musikmittelschule.
Am 18. Februar besuchte Landesrat Aigner das Institut der Regionen Europas (IRE) und tauschte sich mit IRE-Vorsitzendem Franz Schausberger über die Zukunft des Föderalismus und aktive Regionalpolitik im vereinten Europa aus. Landesrat Aigner betonte, dass in seinem Herzen Europa, Österreich, Salzburg und die Regionen Platz haben. Denn so müsse man leben, man dürfe das eine nicht gegen das andere ausspielen.
Videostatement von Landesrat Maximilian Aigner:

Die oststeirische Marktgemeinde Pöllau ist neues Mitglied im europaweiten Netzwerk des Instituts der Regionen Europas. Pöllau. Knapp 6000 Einwohner zählt die im steierischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gelegene Marktgemeinde Pöllau. Die Geschichte der Gemeinde im Naturparkpark Pöllau, Teil des malerischen Jogllandes, reicht bis ins Jahr 1163 zurück. Heute lebt die Gemeinde von Tourismus sowie der Landwirtschaft und von erfolgreichen KMUs im Produktionssektor. Neben dem prächtigen ehemaligen Stift Pöllau lädt die wunderschöne Landschaft zu einem Besuch in der Region ein. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger freut sich über den Beitritt und die Verstärkung des europäischen IRE-Netzwerkes und bedankt sich bei Herrn Bürgermeistere Josef Pfeifer, der seit 2023 die Geschicke der Gemeinde lenkt. Mehr Informationen >>> Marktgemeinde Pöllau

Bei einem Treffen mit Stefan Haböck, Ukraine-Experte und Policy Advisor am Institut der Regionen Europas (IRE), tauschte sich eine ukrainische Delegation über grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Regionen, sowie die Fortschritte bei der Dezentralisierungsreform aus. Wien. Ende Jänner traf IRE-Policy Advisor Stefan Haböck eine Delegation aus der Ukraine, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter von Regionalverwaltungen, Universitäten, Europa-Regionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, zu einem Arbeitsgespräch in Wien. Die 2014 gestartete Dezentralisierungsreform gilt als ein großer Erfolg und gab den lokalen Selbstverwaltungsgemeinden (Hromadas) mehr Macht. Die stärkere regionale Entwicklung und Demokratie war auch entscheidend für die Resilienz in den Regionen zu Beginn der vollen Invasion Russlands in die Ukraine im Jahr 2022. Der Krieg gegen die Ukraine hat die Dezentralisierung auch verlangsamt, sind doch viele Regionen (Oblaste) und lokale Selbstverwaltungsgemeinden (Hromadas) nun als Militärverwaltung (wenn auch unter ziviler Führung) eingestuft. Doch weiterhin besteht das Ziel, die Gemeinden und Regionen in der Ukraine weiter zu stärken. In den vergangenen Jahren habe sich mehrere ukrainische Regionen (Oblaste) auch zu Europa-Regionen zusammengeschlossen, um für den intensivierten internationalen Austausch ihre Stärken zu bündeln. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Regionen in der EU dient dabei dem best-practice Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Foto (v.l.n.r.): Stefan Haböck ( IRE ), Vasyl Poluyko ( Direktor Westukrainisches Ressourcenzentrum ), Oksana Bohutska ( Internationale Beziehungen der Regionalverwaltung Oblast Czernowitz ), Tetjana Schawlowska ( Direktorin des Regionalen Entwicklungszentrums der Geisteswissenschaftlichen Universität, Ismajil ), Prof. Myroslava Mylenka (Professorin für Ökologie an der Karpaten-Nationaluniversität, Iwano-Frankiwsk ) und Prof. Ihor Kaspuk ( Vizerektor für Internationale Zusammenarbeit der Universität für Wirtschaft und Recht, Lemberg ).

Fedir Maksymiuk absolvierte erfolgreich ein Praktikum am Institut der Regionen Europas (IRE). Salzburg . Der österreichischte Student mit ukrainischen Wurzeln Fedir Maksymiuk absolvierte erfolgreich ein 1-monatiges Praktikum am IRE in Salzburg. Der Student im Bachelorstudium PPÖ (Politik-Philosophie-Ökonomie) an der Universität Salzburg, der auch als Studienassistent tätig ist, verfasste im Rahmen seines wissenschaftlichen Praktikums eine Arbeit mit dem Thema: " Kärnten als subnationaler politischer Akteur: Paradiplomatie und Multi-Level-Governance im Alpen-Adria-Raum ". Wir danken Fedir herzlich für sein Engagement am IRE und wünschen alles erdenklich Gute für den weiteren beruflichen und privaten Weg! Alle Arbeiten unserer Studentinnen und Studenten stehen kostenfrei >>> hier zum Download zur Verfügung

Das Institut der Regionen Europas (IRE) feierte mit dem rumänischen Generalkonsulat den "Tag der Einheit". Salzburg. " La mulți ani, România" , hieß es am 1. Dezember 2025 im rumänischen Generalkonsulat in Salzburg. Anlässlich des Nationalfeiertages von Rumänien lud Generalkonsul Radu-Dumitru Florea zu einem Empfang. Nach Begrüßung durch Landtagsabgeordneten Josef Schöchl begeisterte das 23jährige rumänische Ausnahmetalent Daria Văcăroiu singend und mit der Harfe das Publikum mit einer Mischung aus rumänischen Gedichten und Volksliedern. Die Volkstanzgruppe "DOR" (Foto) aus Oberösterreich rundeten das Programm mit traditionellen Tänzen ab. Am 1. Dezember begehen die Rumäninnen und Rumänen den "Tag der Einheit". Bereits 1861/62 vereinigten sich die Fürstentümer Moldau und Walachei und die Region Dobrudscha, womit sie den Grundstein für den heutigen rumänischen Staat legten. Nach dem 1. Weltkrieg, am 1. Dezember 1918, schlossen sich weitere Regionen, wie Siebenbürgen und Bukowina, mit Rumänien zu einem größeren Land zusammen.

Dr. Aisa Henseke wurde neu in den Vorstand des Instituts der Regionen Europas (IRE) gewählt. Salzburg. Seit der Generalversammlung im September 2025 ist Dr. Aisa Henseke neues Mitglied Vorstandes des Instituts der Regionen Europas (IRE). Die im serbischen Ljubovija geborene Aisa Henseke studierte Geographie an der Universität Salzburg mit einem Abschluss in Land und Regionalentwicklung und städtische Raumplanung. Danach arbeitete sie als Forschungsassistentin für die Research group Urban Landscape Ecology. Nach einer Tätigkeit als Assistentin am Institut der Regionen Europas (IRE) von 2010 - 2012 erlangte Aisa Hanseke ihr Doktorat in Naturwissenschaften an der Universität Salzburg. Seit 2015 ist sie Büroleiterin des Forschungsinstitutes für Politisch-Historische Studien Salzburg und spricht Deutsch, Englisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.

IRE Generalsekretär Joachim Fritz und IRE Trustee Andreas Kiefer waren in Genf, um an der 9. Session der PPP (Public-Private-Partnership) Arbeitsgruppe innerhalb der UNECE teilzunehmen. Genf. Die UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) ist als Organisation innerhalb der Vereinten Nationen (UNO) zuständig für die wirtschaftliche Kooperation in Europa im Rahmen des SGD Ziele (Sustainable Development Goals). Die UNECE PPP Working Group beschäftigt sich mit allen Fragen rund um Public-Private-Partnership Projekte für Gemeinden, Regionen, Staaten und Unternehmen. Unser IRE-Generalsekretär Joachim Fritz und Kuratoriumsmitglied & Föderalismus-Experte Andreas Kiefer führten im Rahmen dieser PPP UNECE Working Group i nhaltlich tiefgehende und aufschlussreiche Diskussionen und Gespräche über neueste Entwicklungen und Initiativen in dem Bereich, unter anderem mit Jelena Tadić (PPP Investment, Belgrad), Obrad Tadic (Smart Energy Invest, Belgrad), Tony Bonnici (UNECE PPP Abteilungsleiter) und Elisabeth Türk (Direktorin für Wirtschaftskooperation, UNECE). Das Institut der Regionen Europas (IRE) unterstützt die Ziele der SDG und vernetzt Gemeinden, Regionen und Unternehmen aus der EU und den Beitrittskandidatenländern im Bereich best practice.

Die Botschaft von Belgien lud anlässlich des traditionellen königstages zu einem Empfang nach Wien. Wien. Jedes Jahr am 15. November feiert Belgien das Fest des Königs. Anlässlich des Festtages, luden I.E. Caroline Vermeulen, Botschafterin von Belgien in Wien und bei den Internationalen Organisationen, und S.E. François Delhaye, Botschafter Belgiens bei der OSCE, zu einem Empfang in die belgische Botschaft nach Wien. I.E. Caroline Vermeulen (Mitte) ist seit 2022 Botschafterin von Belgien in Österreich. Zuvor war die Diplomatin unter anderem in Taiwan, Russland und Japan stationiert und fungierte als Sekretärin von Königin Paola. Zuletzt war sie Direktorin für Europäische Auswärtige Angelegenheiten im belgischen Außenministerium. Mit Belgien verbindet das Institut der Regionen Europas (IRE) eine langjährige gute Kooperation unter anderem mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, die seit vielen Jahren Mitglied im europäischen Netzwerk des IRE ist. Dieses Jahr trat auch die Region Flandern dem IRE bei. IRE-Vorsitzender Franz Schausberger bedankte sich bei Frau Botschafterin Vermeulen für die gute Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung föderaler Staaten im vereinten Europa.
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