EU IST GEGENMODELL ZU AUTORITÄREN SYSTEMEN
EU ist Gegenmodell zu autoritären Systemen

Bei einer hochrangigen Konferenz in Skopje betonte IRE-Policy Advisor Stefan Haböck die Bedeutung der Europäischen Erweiterungspolitik und des Westbalkans.
Skopje. Von 20. - 22. Februar 2026 fand in Skopje, der Hauptstadt von Nordmazedonien, eine hochrangige Konferenz mit dem Thema "Die Europäische Zukunft des Westbalkans: Politische Integration, Regionale Kooperation und Wirtschaftliche Resilienz in Zeiten globaler Veränderungen" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Paneuropa Union Mazedonien, der Otto von Habsburg Stiftung und dem Institut der Regionen Europas (IRE).
I.E. Gordana Siljanovska-Davkova, Staatspräsidentin von Nordmazedonien, und S.E. Hristijan Mickoski, Premierminister von Nordmazedonien, waren Ehrengäste und Sprecher bei der Konferenz, bei der neben Martin Pammer, Botschafter Österreichs in Skopje, zahlreiche Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Diplomatie aus Nordmazedonien, Albanien, Serbien, Kosovo, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Österreich, Deutschland und Frankreich an verschiedenen inhaltlichen Sessions teilnahmen.
Bei einem Empfang von Staatspräsidentin Gordana Siljanovska-Davkova betonte Stefan Haböck in seiner Rede die Bedeutung der Erweiterungspolitik und des Westbalkans als geopolitischer Faktor für Europa. Die Europäische Union sei das Gegenmodell zu autoritären Systemen und zu Hegemonien, wo der dominante Staat Unterwerfung von anderen - meist kleinerer Staaten - erwarten würde.
Das bedeute aber auch, dass Staaten, sobald sie EU-Mitglied sind, auch gleichbehandelt werden müssen. Der aktuell zirkulierenden Idee, dass neue EU-Mitglieder auf ihr Vetorecht verzichten sollen, erteilte Haböck in seiner Rede eine Absage: Wer die Kriterien erfüllt und Mitglied wird, dürfe nicht gegenüber den älteren Mitgliedsstaaten diskriminiert werden.
Die Beitrittskandidaten müssen natürlich alle Bedingungen und Kriterien (Kopenhagen, udgl.) erfüllen, aber die EU muss es auch Ernst meinen: Innenpolitische oder bilaterale Spielchen sowie europäisches Zögern, würden nur von außereuropäischen Mächten ausgenutzt werden.
Die Juristin und Professorin Gordana Siljanovska-Davkova ist seit 2024 Staatspräsident der Republik Nordmazedonien.







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